Die Fotografien vermittelt einen Eindruck vom Leben in der isolierten Bergbausiedlung "Pyramiden" aus dem 20. Jahrhundert auf Spitzbergen, mitten in der Arktis. Die Frauen und Männer mussten hart arbeiten und es sollte ihnen an nichts fehlen.
Die Westküste von Spitzbergen wurde bereits seit dem 17. Jahrhundert von Walfängern genutzt und ab Anfang des 20. Jahrhunderts von Bergbaufirmen für den Kohleabbau erschlossen.
Der Ort Pyramiden wurde 1910 von einem schwedischen Unternehmen für den Abbau der reichhaltigen Kohlevorkommen gegründet und 1927 an die Sowjetunion verkauft. Seitdem wohnten und arbeiteten bis zu 1000 Menschen dort. Sie hatten eine Kantine, eine Schule, ein Sport- und Kulturzentrum und ein Schwimmbad. Pyramiden wurde 1998 aufgegeben und ist seitdem eine Geisterstadt.